Güssing. 112 Menschen machten sich im Rahmen des Solidaritätsmarsches „Wir gehen los – gemeinsam gegen Gewalt“ auf den Weg, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen. Insgesamt legten die Teilnehmenden 8,6 Kilometer zurück und zeigten damit eindrucksvoll, wie viel Solidarität und Zusammenhalt in der Region steckt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Verein Frauen für Frauen Burgenland im Rahmen des Gewaltpräventionsprojekts „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“.

Besonders erfreulich war die starke Beteiligung der Güssinger Schulen. Schülerinnen und Schüler der École Güssing, des BORG Güssing und der Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) Güssing begleiteten den Solidaritätsmarsch und setzten damit ein wichtiges Zeichen für ein gewaltfreies Miteinander. Ihr Engagement zeigt, wie wichtig es ist, bereits junge Menschen für das Thema Gewaltprävention zu sensibilisieren und sie zu ermutigen, hinzuschauen und Verantwortung zu übernehmen.

Ein besonderes Beispiel für gelebte Solidarität zeigte sich am Rosenberg. Susanna Ajkovic von der „Auszeit am Rosenberg“ gelang es, zahlreiche RosenbergerInnen für die Wanderung zu mobilisieren. Gemeinsam organisierten sie im Mehrzweckraum am Rosenberg eine Labestation und sorgten für eine herzliche Stärkung der Wandernden. Dieses Engagement macht deutlich, worum es bei StoP geht: Menschen in der Nachbarschaft zusammenzubringen, Gemeinschaft zu stärken und gemeinsam gegen Gewalt aktiv zu werden.

Den eindrucksvollen Abschluss fand der Solidaritätsmarsch am Güssinger Hauptplatz. Dort stellten sich alle Beteiligten gemeinsam in Form eines großen Frauenzeichens auf. Das entstandene Bild symbolisiert den Zusammenhalt und die Solidarität mit Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind.

© Verein Frauen für Frauen Burgenland

Gemeinsam gegen Partnergewalt: Solidaritätsmarsch in Güssing
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